23.05.2019 in Kommunalpolitik von Frischer Wind für Nagold

Leserbrief von Marco Ackermann zum möglichen Pflegeheim in Hochdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leserbrief  zum  Artikel über ein Pflegeheim in Hochdorf  „Neues Seniorenzentrum in Planung“ sowie zum Kommentar „Frieden“ von Axel Kunert vom 20.05.2019 im Schwarzwälder Bote

 

Die Absicht des Diakonieverbands Martha-Maria, in Hochdorf  ca. 40 Pflegeplätze anzubieten, war schon länger bekannt und ganz unabhängig von der im Dezember plötzlich beschlossenen Schließung des Gertrud-Teufel-Heims. Das Hochdorfer Projekt dient offenbar der Versorgung von Hochdorf eventuell Vollmaringen und der im Kreis Freudenstadt gelegenen Dörfer um Hochdorf. Auch dort steigt ja der Bedarf. Die einst 98 Pflegeplätze in Nagold, die wegfallen beziehungsweise schon weggefallen sind, werden damit nicht ausgeglichen, das zeigen schon die Zahlen. Für einen solchen „Ersatz“ hatte OB Großmann im Februar auf der öffentlichen Versammlung im Kubus zwei neue Pflegeeinrichtungen „in der Kernstadt“ angekündigt. Und zwar, laut Schwabo, „eines südlich der Stadtmitte, vorrangig im Hasenbrunnen/Scholderwiese“ und eines nördlich der Stadtmitte („wo der Standort noch gefunden werden muss“) zugesagt. Von beidem hat man seither nichts mehr gehört.

 

Marco Ackermann

Nagold -Vollmaringen

 

22.05.2019 in Kommunalpolitik von Frischer Wind für Nagold

Leserbrief von Hans Meier zum Hochdorfer Seniorenzentrum

 

Leserbrief zum Artikel „Neues Seniorenzentrum in Planung“ sowie zum Kommentar „Frieden“ von Axel Kunert vom 20.05.2019 im Schwarzwälder Bote

Beim ersten Blick auf den Artikel habe ich mich total gefreut, dass endlich die Zusage für das lange geplante Seniorenzentrum in Hochdorf vorliegt. Lange haben wir uns im Hochdorfer Ortschaftsrat mit dem Thema befasst. Zwei potentielle Investoren, von denen eigentlich auch schon (halbe) Zusagen vorlagen oder von denen zumindest großes Interesse bekundet wurde, sind  abgesprungen. Seit nunmehr einem Jahr wird uns als Ortschaftsrat erzählt, Martha-Maria würde in Hochdorf investieren. Ich finde das hervorragend, weil der gesamte Bereich um Hochdorf mit seinen Nachbardörfern, Vollmaringen, Göttelfingen, Eutingen, Baisingen, Altheim, Talheim, Bildechingen dringend Pflegeplätze braucht. Beim zweiten Blick in die Zeitung ist mir dann aber aufgefallen, dass der gesamte Artikel im Konjunktiv (hätte, würde, könnte)  gehalten ist und sich am Sachstand überhaupt nichts geändert hat zu bisherigen Verlautbarungen. Martha-Maria wird irgendwann in seinen zuständigen Gremien den Grundsatzbeschluss fassen, ob sie das Projekt angehen oder nicht. Was das Projekt jedoch mit der Schließung des Gertrud-Teufel-Heim zu tun hat, erschließt sich mir jedoch nicht. Das potentielle Pflegeheim in Hochdorf ist sehr gut wenn es realisiert wird, es ist  aber keine Ersatzlösung für das Gertrud-Teufel-Heim. Man kann doch nicht, wenn sowieso zu wenige Plätze in Nagold sind, ein Heim schließen bevor die nötigen Ersatzlösungen geschaffen wurden. Vielleicht wird ja auch noch vor der Wahl die versprochene Ersatzlösung im Hasenbrunnen oder sonst wo in der Stadt präsentiert. Bis zur Realisierung werden die Plätze in Nagold dennoch fehlen.

Hans Meier

Mitglied im Ortschaftsrat Hochdorf

21.05.2019 in Ortsverein von SPD Ortsverein Oberes Enztal

SPD in Aichelberg

 

SPD-Veranstaltung in Aichelberg:

Stadtbaumeister verspricht zügige Verhandlungen mit den Anliegern

 

Selbst Regenwetter hielt rund 20 Einwohner der Bergorte nicht davon ab, sich im Rahmen einer SPD-Wahlveranstaltung in Aichelberg zusammen mit Gemeinderatskandidatinnnen - und Kandidaten bei einem Ortsrundgang über den neuesten Stand des unmittelbar bevorstehenden Ausbaus der Ortsdurchfahrt informieren zu lassen.

Dazu hatte die SPD als Experten Stadtbaumeister Volkhard Leetz und Stephan Lendl, den Leiter der Tiefbauabteilung und Technischen Leiter der Stadtentwässerung, eingeladen. „Das ist ja mit etwa 30 Beteiligten fast eine kleine Bürgerversammlung“, freute sich SPD-Fraktionsvorsitzender Bruno Knöller. Interessiert und motiviert zeigten sich auch die beiden Aichelberger Gemeinderatskandidaten Claus Teschner-Schwarz und Uta Steckmeister.

Leetz und Lendl warteten mit einem brandneuen Plan für den Ausbau der Freudenstädter Straße auf, der erstmals genau aufzeigte, wo und von wem wieviel Quadratmeter Fläche benötigt wird.  Die Anlieger drängten, dass mit Ihnen endlich Grundstücksverhandlungen geführt werden. „Das geschieht unverzüglich“, sicherte Leetz zu.

Die Förderzusage für  den Gehweg liege bereits vor, wusste Lendl. „Den Förderbescheid für die Abwasserleitung erwarten wir jeden Tag“, fügte er hinzu. Bei einem Zuschuss von 500 000 bis 600 000 Euro könne man nicht  anfangen, bevor das Okay des Regierungspräsidiums vorliege. Beide bleiben dabei: „Der Baubeginn am 10. Juni wird weiter angestrebt.“

Zuvor führte Willi Kübler die Besucher durch die Sporthalle. Er wiederholte seine schon lange erhobene Forderung nach einem behindertengerechten Eingang.  „Das ist eine Größenordnung, die vielleicht machbar ist“, machte Leetz den engagierten Bürgern aus Aichelberg, Hünerberg und Meistern Hoffnungen. Auch die Toiletten sind weder behindertengerecht noch besonders einladend. An der SPD werde die Finanzierung nicht scheitern, versprachen die drei anwesenden Stadträte Dieter Gischer, Ursula Jahn-Zöhrens und Bruno Knöller, zumal mit Stadtrat Jürgen Schrumpf und dem früheren Stadtrat Roland Roller zwei Rollstuhlfahrer vehement auch für die Interessen Behinderter kämpfen.

Im weiteren Verlauf wurde auch das ehemalige Rathaus besichtigt. Was dort junge Menschen als Treffpunkt geschaffen haben, nötigte nicht nur Kandidatin Uta Steckmeister, die ehrenamtlich im Jugendhaus Wildbad mitwirkt, großen Respekt ab. Allerdings erhoffen sich die fleißigen Hausnutzer bei der Renovierung des Raums im Erdgeschoss und des Kellers Unterstützung der Stadt. Zumindest und vorrangig muss mal der sicherheitsgefährdende Eingang zu dem Gebäude saniert werden, waren sich alle SPD-Bewerber einig.

Kandidat Claus Teschner-Schwarz war es ein Anliegen, den Teilnehmern des Termins zu zeigen, dass der Freibereich der Friedhofshalle zu klein und zu wenig vor Wind und Wetter geschützt ist, zumal der Windfang nicht mehr vorhanden ist. Außerdem beklagte er den Zustand des Spielplatzes.

In der Gaststätte „Grüner Baum“ entwickelte sich anschließend ein munterer Gedankenaustausch. Weil einige Wünsche der Einwohner im Haushalt finanziert werden müssten, machte Stadt- und Kreisrat Dieter Gischer deutlich: „Deshalb ist es wichtig, die Haushaltsberatungen öffentlich durchzuführen.“

Dass der Wunsch nach Rasengräbern schon lange bekannt ist, sagte die zweite Bürgermeister-Stellvertreterin Ursula Jahn-Zöhrens: „Auf meinen Wunsch hin wurde dieser Punkt frühzeitig in unser Wahlprogramm aufgenommen.“

 

 

saskiaesken.de

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