Radweg von Iselshausen in die Stadtmitte durchgängig rechts der Waldach

Veröffentlicht am 12.03.2019 in Fraktion

Die Fraktion der SPD stellt den Antrag, den zu errichtenden Radweg von
Iselshausen in die Stadtmitte durchgängig rechts der Waldach zu führen. Die
Grundstücksverhandlungen sind aufzunehmen.

Begründung:
Die konsequente Führung rechts der Waldach stellt die kürzeste Verbindung
zwischen dem Gebiet Calwer Decken/Iselshausen und der Stadtmitte dar.
Radwege sollten zudem attraktiv sein und da, wo vermeidbar, nicht parallel zu
Autostraßen geführt werden müssen. Dies wäre im Bereich der Iselshäuser Str.
jedoch der Fall, wenn der Weg links der Waldach geführt werden würde.
Die Verbindung rechts der Waldach ermöglicht den Einwohnern Iselshausens und
der künftigen Calwer Decken, sowie dem Wohngebiet Hasenbrunnen eine direkte
Hinführung zu den Einkaufsmärkten und Versorgungseinrichtungen im Iselshäuser
Tal und führt dann weiter zum Spielplatz und den Kindertageseinrichtungen im
Riedbrunnen. Im Bereich Schillerstraße liegt ein Bäcker und ein Biomarkt auf dem
Weg, die Fortführung erfolgt über die Gerberstraße zum Vorstadtplatz.
Die Querung der Grafenwiesenstraße muss grundsätzlich neu überplant werden.
Schon heute genügt die eingerichtete Querungshilfe nicht dem Sicherheitsbedürfnis
der querenden Passanten und Radfahrer. Deutliche Temporeduzierungen könnten
Abhilfe schaffen, weitere verkehrslenkende Maßnahmen sind denkbar und ggfls. mit
einem Fachbüro zu entwickeln.
Vergessen werden sollte nicht die Möglichkeit, einen Rastplatz einzurichten, der
Radweg stellt schließlich einen Teilabschnitt des Heidelberg-Bodensee
Fernradweges dar. Außerdem sind Familienfreundlichkeit und seniorengerechte

Planungen nachhaltige Kriterien für eine klimaschonende Entwicklung der künftigen
südlich gelegenen Wohngebiete.

Die Führung links der Waldach, ab einer neu zu errichtenden Brücke im Bereich
der GWW läuft neben der Iselshauser-Str. im kombinierten Fuß-und Radweg.
Nachts ergeben sich durch entgegenkommende Fahrzeuge Blendungen.
Bei weiterer Linksführung müsste die Grafenwiesenstraße durch die Unterführung
im kombinierten Fuß-und Radweg unterquert werden. Nicht nur die zunehmende
Geschwindigkeit, bedingt durch die Abwärtsführung, auch die zusätzliche Biegung
erhöht das Kollisionsrisiko für Radfahrer und Fußgänger.
Letztendlich erfolgt die Führung am Eingangsportal des Edekamarktes vorbei, mit
querenden Einkäufern muss im Bereich der drei Brücken gerechnet werden. Der
darauf folgende Busbahnhof stellt aufgrund der dortigen Frequenzen und
Verkehrsbewegungen ein weiteres, grundsätzliches Gefahrenpotential dar.

 

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