SPD besuchte Vollmaringen

Veröffentlicht am 20.06.2018 in Fraktion

Die Nagolder SPD besuchte den zweitgrößten Ortsteil Vollmaringen. Vollmaringens Ortsvorsteher Daniel Steinrode, der gleichzeitig auch Mitglied der Nagolder SPD Fraktion ist, führte die SPD-Mitglieder und die interessierten Vollmaringer Bürger durch den Ort. Treffpunkt war der Vollmaringer Dorfplatz bei der Kirche. Steinrode berichtete den Anwesenden von den aktuellen Projekten und Themen des Ortschaftsrates. Unter anderem sei ein Thema das Verschönern des Ortes durch ein abgestimmtes Blühkonzept. In Vollmaringen wurden mehrere Blühstreifen angelegt auch um dem Insektensterben entgegen zu wirken.

Stadtrat und Ortschaftsrat Marco Ackermann sieht den Rückgang der Insekten als großes Problem auch bei uns in Vollmaringen. Zur Bekämpfung dieser Problematik müsse jeder seinen Beitrag leisten, so Ackermann. Eines der zentralen Probleme in Vollmaringen sei der Mangel an Wohnraum, berichtete Ortsvorsteher Steinrode. In der Heide werden aktuell fünf neue Bauplätze geschaffen, die reißenden Absatz fanden. Auf die 5 zur Verfügung stehenden Bauplätze kamen 62 Bewerbungen, so dass der Ortschaftsrat die Bauplätze nach einem von ihm festgelegten Punktsystem vergeben musste. Diese hohe Nachfrage zeigt, wie dringend das Problem in Vollmaringen sei, was ersichtlich mache, dass diese die zentrale Zukunftsaufgabe sei. Vollmaringen sei sehr attraktiv, deshalb herrsche eine hohe Nachfrage. Die Nähe zur Autobahn, sowie die Nähe zur Stadt, verbunden mit einem aktiven Vereinsleben in schöner Landschaft sorgt für diese hohe Attraktivität, meinte der SPD Vorsitzende Andreas Röhm, der ebenfalls in Vollmaringen wohnt. Neben den fünf Bauplätzen in der Heide plant der Vollmaringer Ortschaftsrat laut Ortsvorsteher Steinrode, Bauplätze im Bereich Röte 3 und 4 Richtung Baisingen zu schaffen. Der Ortschaftsrat werde in der nächsten Sitzung darüber beraten, so Steinrode. Umgesetzt werden soll das Projekt mit einer Entwicklungsgesellschaft. Die Gruppe besichtigte das Gelände und war begeistert vom tollen Blick auf die Schwäbische Alb und die Burg Hohenzollern. Pfarrer Daniel Geese, der ebenfalls an der Ortsbegehung teil nahm, sagte, dass es wichtig sei, dass Wohnraum für die Menschen bezahlbar bleibe, es sei Aufgabe der Kommune,

 Angebote zu schaffen. Neben Einzelhausbauplätzen entstehen aktuell in der Ortsmitte auf dem Kroneareal 12 Wohnungen in zwei Gebäuden. Dieses Projekt wurde von Architekt Wolfgang Schleehauf, der ebenfalls Mitglied der SPD Fraktion ist, geplant und initiiert. Schleehauf berichtete über verschiedene Anläufe und über die erfolgreiche Projektumsetzung mit dem Egenhäuser Bauträger Otto Hammer.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Entwicklung eines Gewerbegebietes in Vollmaringen. Mehrere junge Vollmaringer Unternehmer haben Interesse an einem Gewerbegrundstück um ihren Betrieb anzusiedeln. Diesen Wunsch hat der Ortschaftsrat aufgenommen, deshalb soll das Gewerbegebiet Schönbächle entwickelt werden. In diesem Gewerbegebiet soll dann auch ein neues Feuerwehrmagazin für die Vollmaringer Feuerwehr entstehen. Aktuell sei man dabei, mit den Eigentümern Gespräche über den Grunderwerb durch die Stadt zu führen. Einig war man sich, dass solche Eingriffe in die Natur durch sinnvolle ökologische Projekte ausgeglichen werden müssen.

Wolfgang Herrling , der Vorsitzende der Vollmaringer NABU – Gruppe führte die Teilnehmer zum Vollmaringer Weiher Richtung Mötzingen. Dort präsentierte er den renaturierten Weiher als einzigartiges Biotop. Im letzten Jahr wurde der Weiher vom NABU gekauft und in vielen Stunden Arbeit in seinen jetzigen Zustand versetzt. Die Anwesenden lobten die Arbeit des NABU für die Vollmaringer Natur und bedankten sich für dieses herausragende Engagement.

Im Anschluss an die Ortsbegehung ließ man den Abend im Biergarten des Vollmaringer Sportheims ausklingen.

 

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