SPD will den „kinder- und familienfreundlichen Kreis Calw“ weiterentwickeln

Veröffentlicht am 28.02.2011 in Kreistagsfraktion
  • Antrag zur Vorlage eines Kinder- und Familienberichts eingebracht

„Der weitere Ausbau des Bildungs- und Betreuungsangebots für Kleinkinder und Schüler ist nicht nur unsere gesetzliche Pflicht, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit.“ So begründet Saskia Esken, die stellvertretende Sprecherin der SPD-Fraktion im Kreistag, den Antrag ihrer Fraktion für einen detaillierten Kinder- und Familienbericht. Die Sozialdemokraten haben einen Bericht der statistischen Ämter des Bundes und der Länder ausgewertet, der die Daten zur Kindertagesbetreuung aller 412 Kreise in Deutschland gegenüberstellt.

„Der Aufholbedarf bei den Angeboten für die Jüngsten und bei der Ganztagsbetreuung für alle Altersgruppen ist im Kreis Calw ebenso wie in vergleichbaren ländlichen Kreisen in Baden-Württemberg immens“, so Esken. Deshalb müsse der Kreis seiner Aufgabe als Träger der öffentlichen Jugendhilfe gerecht werden und die Kommunen beim Ausbau ihrer Kinderbetreuungsangebote beraten, begleiten und unterstützen. Der beantragte Kinder- und Familienbericht diene der jährlichen Bestandsaufnahme und der Vorlage eines Stufenplans zum Ausbau der Kinderbetreuung, wie es im achten Sozialgesetzbuch bis zum Eintreten des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz im August 2013 vorgeschrieben sei. Auch soll über den Ausbau der Ganztagschulangebote im Kreis berichtet werden. Die Sozialdemokraten wollen darüber hinaus wissen, inwieweit der Orientierungsplan für Kindertagesstätten im Kreis schon Fuß gefasst hat, obwohl das Land die Finanzierung verweigere, und wo es Angebote zur Sprachförderung gibt. Auch über Angebote der Notfall-, Kurzzeit- und Ferienbetreuung sowie den Ausbaustand der offenen Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit soll der Kinder– und Familienbericht Auskunft geben. Die Armutssituation von Kindern im Landkreis Calw soll statistisch und anhand von anonymisierten Fallbeispielen dargelegt werden. „Ein breites und bezahlbares Bildungs- und Betreuungsangebot für Klein- und Schulkinder ist eine der wichtigsten Maßnahmen gegen die Verfestigung der Kinderarmut, weil für die Eltern und insbesondere Alleinerziehende die Arbeitsaufnahme erleichtert und für die Kinder gerechtere Bildungs- und Zukunftschancen ermöglicht werden.“, so Esken. Antrag zum Kinder- und familienfreundlichen Kreis Calw

 

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