Vorwahlkampf beendet!

Veröffentlicht am 10.10.2008 in Bundespolitik

Am 8. November fällt die Entscheidung ob Saskia Esken oder Esther Peylo die Kandidatin der SPD im Wahlkreis Calw/ Freudenstadt zur Bundestagswahl 2009 sein wird. Nach einer Vorstellungstour durch alle 16 Ortsvereine im Wahlkreis endete der Vorwahlkampf in Bad Liebenzell-Monakam.

Hierher waren Saskia Esken und Esther Peylo auf die gemeinsame Einladung der Ortsvereine Althengstett/Simmozheim, Bad Liebenzell/Unterhaugstett und Gechingen/Ostelsheim zu einer letzten Vorstellungsrunde gekommen.

Die Althengstetter Ortsvereinsvorsitzende Christa Templ begrüßte stellvertretend für alle drei Ortsvereine die beiden Bewerberinnen. „Diese Ochsentour ist sicher auch ganz schön anstrengend gewesen“, mutmaßte Christa Templ. Dies wurde von Beiden bestätigt, aber die Rundreise durch den Wahlkreis habe auch viel Spaß gemacht, man habe neue Leute kennen gelernt und sei mit ihnen ins Gespräch gekommen.

Dazu solle auch diese letzte Veranstaltung dienen, so Christa Templ und übergab Saskia Esken und Esther Peylo das Wort. Beide präsentierten den anwesenden Gästen ihre Lebensläufe und politischen Schwerpunkte. (hier link auf Kreishomepage einfügen) Daran schloss sich eine vom Gechinger Ortsvereinsvorsitzenden Jan Greschner moderierte Fragerunde an.

Inhaltlich seien die beiden Kontrahentinnen ja ziemlich dicht beieinander wurde aus dem Kreis der Zuhörer festgestellt.
Für beide hat die Soziale Gerechtigkeit oberste Priorität. Guter Lohn für gute Arbeit, d.h. Mindestlöhne werden von beiden gefordert. Gleiche Bildungschancen durch längeres gemeinsames Lernen sind für die als Elternvertreterin ehrenamtlich engagierte Saskia Esken aus Bad Liebenzell besonders wichtig, aber auch Esther Peylo aus Tübingen unterstützt diese Forderung.

Peylo, Esken, Templ, Geschner

Für die studierte Theologin Ester Peylo ist die Bewahrung der Schöpfung von besonderer Bedeutung, weshalb für sie ein Ausstieg aus dem Atomausstieg nicht vorstellbar ist. Aber auch Saskia Esken will davon nichts wissen, schließlich sei die Frage eines Endlagers nicht gelöst und auch der Rohstoff Uran sei wie das Öl nur endlich vorhanden.

Auf die Gretchenfrage:“ Wie haltet ihrs mit den Linken?“, antworten beide, dass sie nichts von einer Festlegung im Vorfeld halten. Man müsse inhaltliche Übereinstimmungen ausloten, so Peylo, und dann über eine Zusammenarbeit entscheiden. Esken plädiert dafür, die Linke nicht zu dämonisieren, sondern sich sachlich mit ihr auseinander zu setzten und setzt selbstbewusst dazu, dass die SPD sich nicht vorschreiben lasse, mit wem sie koaliere oder nicht.
Zum Ende der Veranstaltung würdigte Christa Templ das Engagement der beiden Bewerberinnen, wodurch die Delegierten eine echte Wahl hätten und dankte beiden mit einem kleinen Blumegruß.

Welche der beiden Bewerberinnen die SPD im Wahlkreis Calw/Freudenstadt letztlich für die Bundestagswahl 2009 nominiert, entscheiden die 86 Delegierten auf dem Nominierungsparteitag am 8. November in Nagold.

 

Homepage SPD Althengstett/Simmozheim

saskiaesken.de

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