SPD im Kreis Calw setzt sich für junge Menschen ein!

Veröffentlicht am 15.12.2019 in Kreistagsfraktion

Die SPD Kreistagsfraktion hat zwei wichtige Anträge im Jugendhilfeausschuss Landkreis Calw erfolgreich gestellt.

"Wir möchten die Jugendbeteiligung nicht nur auf kommunaler Ebene, sondern auch im gesamten Landkreis umsetzen und junge Menschen zur Mitgestaltung und Mitwirkung bei politischen Entscheidungen und Zukunftsfragen beteiligen" so Lothar Kante (SPD Kreisrat). Über Klimaschutz, Nutzung des ÖPNV, Bildungsfragen,...soll das Themenspektrum reichen. Andreas Reichstein (stellvertretender SPD Kreisvorsitzender) schlug außerdem vor, angesichts des Flächenlandkreises digitale Beteiligungsformen zu ermöglichen.

Auch der zweite Antrag der SPD für einen dritten Sitzungstermin pro Jahr des Jugendhilfeausschuß wurde angenommen.

Die SPD im Kreis Calw tritt für eine lebendige Demokratie ein!
(SPD Kreistagsfraktion und SPD Kreisverband Calw)

 

 

Pforzheimer Zeitung 27.11.2019

Jugend soll auf Kreisebene mitreden
oder
Die Jugend im Kreis ist gefragt

BRUNO KNÖLLER I Kreis Calw
 

„Wie der kürzlich im Kreistag erfolgte Besuch von Vertretern der Bewegung ‚Fridays for Future‘ deutlich machte, ist es auch auf Kreisebene sinnvoll, Jugendliche in kommunalpolitische Prozesse einzubinden“, heißt es in einem Antrag der SPD an den Calwer Kreistag, den deren Fraktionsmitglied Lothar Kante (Althengstett) begründete. Es gelte, solche Möglichkeiten der Einbindung zu prüfen und umzusetzen.

Dieser Vorstoß fand allseits Beachtung und Zustimmung. Allerdings stellte sich die Frage, wie das am geschicktesten zu bewerkstelligen ist. Jochen Borg (CDU) aus Bad Wildbad nannte den Gedanken „gut“, regte aber an, die Angelegenheit an den Ältestenrat zur weiteren Bearbeitung zu verweisen, was dann aber anders gehandhabt wurde. Auch Landrats-Vize Frank Wiehe, der die Sitzung leitete, „ist eine Jugendbeteiligung an demokratischen Prozessen wichtig“. Deshalb schlugen er und Kreis-Jugendreferent Wolfgang Borkenstein „themenspezifische Veranstaltungen“ vor, eine Idee, die allgemein auf positives Echo stieß.

Während Brigitte Loyal (Grüne) aus Nagold über „gute Erfolge“ mit dem dortigen Jugendgemeinderat berichtete, schilderte Rita Locher (Freie Wählervereinigung), dass es damit in Bad Wildbad nicht geklappt habe und stattdessen eine Jugendbeteiligungs-App eingerichtet werde. Der Vorschlag der Kreisverwaltung, sich konkret mit Projekten zu befassen, gefiel ihr: „Da bringen sich sicher viele gerne ein.“
So sah es auch Andreas Reichstein (SPD) aus Oberreichenbach: „Wir brauchen neue Methoden, beispielsweise digitaler Art. Wir müssen was tun, damit unsere Demokratie lebendig bleibt.“ Abschließend dazu versprach Frank Wiehe: „Bis zur nächsten Sitzung im April werden wir Ihnen konkrete Vorschläge unterbreiten.“

Einvernehmen erzielt wurde auch über einen zweiten SPD-Antrag, über den ebenfalls nicht formal abgestimmt wurde, der künftig drei statt zwei jährliche Sitzungen des Jugendhilfeausschusses begehrte, „wegen der oft komplexen Themen“.  Auch dazu hatte die Verwaltung einen Kompromissvorschlag entwickelt, der alsbald verwirklicht werden soll. Sozialdezernent Norbert Weiser schlug vor: „Wir halten eine zusätzliche Sitzung bei einem Freien Träger von Jugend- und Sozialarbeit oder einem Kooperationspartner ab, beispielsweise beim Kinderschutzbund oder im Sprachheilzentrum.“  Sitzungsleiter Frank Wiehe wurde sofort konkret: „Wir beginnen damit am 15. Juni 2020 im Jugendhaus Althengstett.“

 

saskiaesken.de

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