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Braucht Althengstett ein „Interkommunales Gewerbegebiet“?

Veröffentlicht am 15.02.2008 in Kommunalpolitik

Der Althengstetter Bürgermeister Dr. Götz wies in seiner Neujahrsansprache darauf hin, dass die langfristige Planung einer Gemeinde nicht an den Gemarkungsgrenzen halt machen dürfe. Wir müssten uns fragen, ob in den kommenden Jahren noch jede Kommune ihr eigenes Gewerbegebiet entwickeln wird oder es nicht besser wäre, mutig mit anderen Gemeinden gemeinsam ein größeres Gewerbegebiet zu erschließen.

Dr. Götz verwies auf das gut funktionierende interkommunale Gewerbegebiet „Eisberg“ bei Nagold. In der folgenden Gemeinderatssitzung wurde aus der Zuhörerschaft und dem Gremium kritisch nachgefragt. Es ging um die Befürchtung, Althengstett würde seine Gemarkung nun jetzt auch noch für Gewerbeansiedlungen anderen Kommunen anbieten, mit der Folge, dass bei uns erneut Wald- und Wiesenflächen verloren gingen.

Industriegebiet Althengstett

Unsere Meinung dazu:

1. Situation in Althengstett

Gegenwärtig ist die Erweiterung des insgesamt rund 20 ha großen Gewerbegebietes I im unteren Ried voll im Gange. Die zwangsläufigen Eingriffe in Landschaft und Natur haben unzweifelhaft erhebliche Auswirkung zum Beispiel auf Waldhaushalt, Bodenfunktion, Wasserhaushalt, Kleinklima, Lebensraum für Tiere, Erholungswert usw.
Durch die Baumaßnahmen gehen natürliche Schutzfunktionen verloren die, wie es im Scopingbericht heißt, „ ...von besonderer Bedeutung einzustufen sind“. Die Eingriffe in die Natur sind, wenn überhaupt, nur mühsam ausgleichbar.

Dennoch war die vor vielen Jahren getroffene Endscheidung für die wirtschaftliche Absicherung der Gemeinde richtig und in der Gesamtbilanz noch vertretbar.
Es muss aber nun sehr darauf geachtet werden, den Rahmen der ursprünglichen Planung einzuhalten und den noch nicht abgeschlossenen Bebauungsplan so zu formulieren, dass zwar eine effiziente Nutzung möglich ist, aber unnötige Belastungen verhindert werden.

Über die im FNP definierten Bereiche hinaus sehen wir auf absehbarer Zeit keine Möglichkeit, nochmals bedeutende Flächen zu versiegeln, ohne erhebliche Konflikte für die Natur, Umwelt und Wohnqualität zu riskieren.

2. Kommunale Zusammenarbeit nötig

Es ist notwendig sich mit dem Thema interkommunaler Zusammenarbeit intensiver auseinanderzusetzen. Wenn Kommunen enger zusammenarbeiten, können Synergien entstehen, die zur Wettbewerbsfähigkeit der Gemeinden und der Region, beitragen.

Muss z.B. tatsächlich jede Gemeinde jegliche Dienstleistung oder behördliche Spezialleistung vorhalten? Könnten nicht durch Arbeitsteilung manche kommunale Aufgaben effizienter bewältigt werden? Ist es nicht sinnvoll personal- und investitionsintensive Einrichtungen stärker aufeinander abzustimmen, sie vielleicht sogar gemeinsam zu betreiben? Bei einigen benachbarten Kommunen in Baden-Württemberg sind z.B. Bauhofbereiche erfolgreich zusammengelegt worden.
Natürlich darf man sich auch nicht den Chancen verschließen, die mit einem interkommunalen Gewerbegebiet möglich werden. Deshalb hat Dr. Götz dieses Thema zu Recht offen angesprochen.

Es kommt aber darauf an, wie es er in seiner Ansprache auch sagte, hierfür die „am besten geeignete Lage“ zu finden.

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