Anerkennung und Respekt

Veröffentlicht am 08.02.2019 in Bundespolitik

Wer lange für einen kleinen Lohn gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, verdient Anerkennung und Respekt – natürlich auch im Alter. Und das heißt: eine Rente, die höher ist als die Grundsicherung. Dafür hat Arbeitsminister Hubertus Heil jetzt die Grundrente entwickelt.

Es geht um den Respekt vor der Lebensleistung. Wer mindestens 35 Jahre gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat, soll mehr haben als andere, die nie gearbeitet haben. Auch Teilzeitarbeit, Kindererziehungs- und Pflegezeiten zählen mit.

Generell gilt: Wer nach mindestens 35 Beitragsjahren weniger als 896 Euro Rente hat, bekommt einen Zuschlag – bis zu 447 Euro im Monat.

Das heißt:

  • Die Friseurin, die 40 Jahren lang für den Mindestlohn (West) gearbeitet hatte, käme also auf 961 statt 512 Euro Rente.
  • Bei einem alleinerziehenden Pflegehelfer in Teilzeit mit zwei Kindern ergäbe sich zum Beispiel ein Renten-Sprung von 860 auf 1000 Euro.
  • Drei bis vier Millionen jetzige und künftige Rentnerinnen und Rentner sollen von der Grundrente profitieren. Ein großer Teil davon sind Frauen.

Wer hart arbeitet, verdient Respekt und Anerkennung. Die Grundrente.

 

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