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„Fasnet wie früher“ begeistert Vollmaringen – Jubiläumsausgabe mit vollem Haus am Nachmittag

Veröffentlicht am 10.02.2026 in Allgemein

Voll besetzte Halle, ausgelassene Stimmung und ein Programm, das keine Wünsche offenließ: Die „Fasnet wie früher“ feierte in Vollmaringen ihre zehnte Auflage und bestätigte eindrucksvoll ihren festen Platz im örtlichen Fasnetskalender. Ideengeber, Hauptorganisator und Moderator der Veranstaltung war erneut Albert Miller, der mit viel Herzblut, Erfahrung und närrischem Gespür durch den Fasnetsnachmittag führte.

Gleich zu Beginn des Nachmittags sorgten die Vollmaringer Teufel für einen ersten närrischen Höhepunkt: Ortsvorsteher Daniel Steinrode wurden die Schnürsenkel geklaut. Die Tat verübten Steffen Köhnke und Marco Ackermann, beide aktive Mitglieder der Vollmaringer Teufel. Der gelungene Auftakt sorgte bereits früh für Gelächter im Saal.

Anschließend eröffnete Zunftmeister Wolfgang Stein offiziell den närrischen Nachmittag und begrüßte die zahlreichen Gäste. Unter ihnen befand sich auch Thomas Fischer, Präsident des Närrischen Freundschaftsrings Neckargäu, der 26 Narrenzünfte und rund 8.000 Narren aus der Region vertritt. Vorgestellt wurde außerdem das Prinzenpaar 2026, Andreas und Nicole Graf. Unter dem Motto „Heute hauen wir auf die Pauke“ versprach das Prinzenpaar an beste Unterhaltung an diesem Nachmittag. 

In seiner Ansprache betonte Wolfgang Stein den besonderen Charakter der Veranstaltung: „Fasnet 50 plus ist, wenn alle zusammenhalten.“ Das Konzept der „Fasnet wie früher“ sei überzeugend und lebe vom Miteinander aller Generationen. Sein besonderer Dank galt Albert Miller: „Albert Miller, du bist ein Vorbild für uns“, so Stein wörtlich. 
Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war die Ehrung von Albert Miller durch Thomas Fischer. Beide verbindet eine langjährige närrische Zusammenarbeit. Für sein außergewöhnliches Engagement zum Wohle der schwäbisch-alemannischen Fasnacht wurde Gründungszunftmeister Albert Miller mit dem Verdienstorden des Närrischen Freundschaftsrings ausgezeichnet. Thomas Fischer lobte dabei ausdrücklich die Vollmaringer Narrenzunft: Sie sei die einzige Narrenzunft im Landkreis Calw, die Mitglied im Närrischen Freundschaftsring ist – und zähle für ihn zugleich zu den besten der Region.

Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt, als das abwechslungsreiche Nachmittagsprogramm begann. Den Auftakt auf der Bühne machten die Fruchtmaale Vollmaringen mit ihrem Tanz, die in diesem Jahr mit ihrem 40-jährigen Bestehen ein Jubiläum feiern. Es folgte die Jugendgruppe der Showtanzgruppe der Narrenzunft Vollmaringen, die „Tanzmäuse“, die unter dem Motto „Wir starten die Rakete“ mit einer schwungvollen Choreografie begeisterten und großen Applaus erhielten

Für einen der humoristischen Höhepunkte des Nachmittags sorgten Petra Mast und Gundar Prokop mit ihrem Sketch „Wir gehen ins Kino – Vollmaringer Fails“. Mit viel Wortwitz und süffisanter Ironie nahmen sie das Ortsgeschehen, bekannte Persönlichkeiten und aktuelle Themen aufs Korn. Der Auftritt begann stilecht mit Popcorn aus einer Retro-Popcornmaschine und führte das Publikum anschließend durch verschiedene „Filmklassiker“ auf Vollmaringer Art.

Dabei wurde auch Daniela Steinrode, Landtagskandidatin, närrisch aufs Korn genommen. Thema war unter anderem ihr Wahlplakat an der Londorfer Kapelle, das dort zunächst aufgestellt war, dann jedoch wieder abgebaut werden musste. Laut der augenzwinkernden Darstellung von Mast und Prokop habe es an der Kapelle plötzlich auffallend viele „Unfälle“ gegeben – nicht wegen der Verkehrssituation, sondern weil angeblich alle nur noch auf das Plakat von Daniela Steinrode gestarrt hätten.

Ebenso humorvoll thematisiert wurde der angekündigte Besuch von Bundesumweltminister Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, der nach Vollmaringen kommen wolle, um sich den Vollmaringer Weiher anzuschauen. Auch dieses Szenario wurde von Petra Mast und Gunda Prokop mit viel Spott und närrischer Überspitzung kommentiert und sorgte für zahlreiche Lacher im Saal – selbstverständlich ganz im Geiste der Fasnet.

Weitere Höhepunkte des Nachmittags lieferten Roland Schnell und Matthias Kiefer mit ihren witzigen Vorträgen, unter anderem zur Frage, warum man ein Sixpack brauche, wenn man auch ein ganzes „Fässle“ haben könne. Für musikalische Begeisterung sorgte Sophie Prokop mit ihrer Tanz- und Gesangseinlage zu „Ich hab ein knallrotes Gummiboot, bei der die Halle lautstark mitsang.

Die Showtanzgruppe der Narrenzunft Vollmaringen beeindruckte nicht nur mit ihrer Größe von 26 Tänzerinnen und Tänzern, die die Bühne füllten, sondern auch mit ihrem mitreißenden Papageientanz und starker Performance, die die Halle zum Toben brachte. Ebenso gefeiert wurde das Männerballett der Vollmaringer Hexen mit dem Hawaii-Haigefahr-Tanz. 
Die musikalische und tontechnische Begleitung während des gesamten Nachmittags übernahmen DJ Alex Hammer und Michael Mast, bevor zum Ausklang die Hallfinger Lumpenkapelle nochmals kräftig einheizte und den närrischen Nachmittag stimmungsvoll abrundete. 
Die zehnte Auflage der „Fasnet wie früher“ war ein voller Erfolg. Sie zeigte eindrucksvoll, wie lebendig, humorvoll und gemeinschaftlich die Fasnet in Vollmaringen gelebt wird – generationsübergreifend, familiär und mit viel Herzblut organisiert. Ein besonderer Dank galt dabei Albert Miller, ohne dessen Einsatz diese Veranstaltung in dieser Form nicht denkbar wäre.

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