

Mötzingen / Nagold. Wenn eine Landtagskandidatin aus dem Kreis Calw ein Unternehmen in Mötzingen besucht, ist klar: Das muss einen triftigen Grund haben. Und das hat es auch, denn das Zukunftsprojekt, das die SPD-Kandidatin Daniela Steinrode dort besuchte, könnte Auswirkungen für die gesamte Region haben.
„Eigentlich sitzen wir in Nagold, allerdings wird der dortige Standort momentan renoviert, um Platz für zukünftige Unternehmensbereiche zu machen“, erklärt Verena Bratta-Timm, Prokuristin der MCS Facility Services. „Deshalb mussten wir in unsere Räumlichkeiten in Mötzingen ausweichen.“
In der Brunnenstraße entstehen derzeit neue Flächen für zukünftige Unternehmensbereiche rund um den Eli die Fee Seniorendienst. Geplant sind Angebote in den Bereichen Haushaltshilfe, Alltagsbetreuung sowie soziale Begleitung für Seniorinnen und Senioren. “Das ist ein wichtiges Angebot, um ältere Menschen dazu zu unterstützen, möglichst lange selbstständig im eigenen Zuhause leben zu können und gleichzeitig Angehörige zu entlasten“ unterstrich Daniela Steinrode.
Deutschlandweit betreut das Bochumer Familienunternehmen Eli die Fee über 10.000 Kunden, beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeitende und verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung an über 46 Standorten in Deutschland. Nagold soll dabei zum Pilotstandort für ganz Baden-Württemberg werden.
Adem Öner, der für den Aufbau der Strukturen in Baden-Württemberg verantwortlich ist, erklärt: „Nagold soll unser Vorzeigeprojekt werden. Hier entwickeln und erproben wir die Ansätze, die später flächendeckend in Baden-Württemberg umgesetzt werden sollen. Unser Ziel ist es, bis 2028 ein starkes Versorgungsnetz aufzubauen – insbesondere auch im ländlichen Raum.“
Dieses Jahr kam zum Seniorendienst noch eine weitere Franchise-Idee hinzu: die Eli Krankenbeförderung. Das Angebot ergänzt die bestehenden Dienstleistungen sinnvoll um den Bereich Mobilität für Seniorinnen und Senioren und ist etwa in Bochum schon sehr verbreitet. Erhan Dede, Co-Founder der Eli Krankenbeförderung Franchise GmbH, betont die persönliche Bedeutung des Projekts: „Als gebürtiger Nagolder sehe ich es als persönliche Aufgabe und zugleich als große Chance, meinen Nachbarn durch dieses erfolgreiche Modell Mobilität zu gewährleisten – besonders im Alter oder in gesundheitlich schwierigen Situationen.“
Mit dem Ausbau der Standorte sollen neue Arbeitsplätze entstehen und gleichzeitig langfristige Versorgungsstrukturen für eine älter werdende Gesellschaft geschaffen werden. „Dadurch profitieren sowohl Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch Senioren in Nagold und Umgebung“ hob Daniela Steinrode hervor.
17.04.2026, 18:30 Uhr
Vorankündigung der Jahreshauptversammlung
Ort: Alte Post, Bad Herrenalb
Da unser Stammtisch im April auf Ostermontag fallen würde, lassen wir ihn …