Pressemitteilungen Landtagsfraktion

Bei Gleichstellung gehe es nicht nur um Frauenförderung, sondern um eine gerechte Gesellschaft. Bis zur vollständigen Gleichstellung, wie sie in Artikel 3 unseres Grundgesetzes formuliert ist, sei es noch ein langer Weg. In einer Zeit, in der Emotionen geschürt und Fakten immer weniger gehört werden, in der Arbeitslosigkeit als Schimpfwort gilt, in der Menschen z.B. aufgrund ihrer Religion, ihrer Herkunft oder ihrer Behinderung ausgegrenzt werden, müssen unsere Vorstellungen einer vielfältigen Gesellschaft offen und mutig vertreten werden, so das Fazit der Diskussion.

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Göppingen begrüßt die Einigung auf einen Gesetzesentwurf der schwarz-roten Bundesregierung über die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote von 30 Prozent. „Wir sind froh, dass sich die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gegen die reaktionären Blockadespielchen der Unionsfraktionen durchgesetzt hat“ so die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann. Das Gesetz, das im Dezember vom Bundeskabinett verabschiedet werden wird, soll 2016 in Kraft treten und – ohne Ausnahmen – für die Aufsichtsräte von rund 100 börsennotierten Unternehmen in Deutschland gelten.

Veranstaltung zum Equal Pay Day 2012.
Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern liegt bundesweit immer noch bei 23 %, in Baden-Württemberg sind es sogar 28 %. Ruth Weckenmann, Leiterin der Stabsstelle für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, beleuchtete in ihrem Referat die Gründe für diese Entgeltungleichheit.

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen hält nichts von einem Betreuungsgeld, wie es die Bundesregierung beschlossen hat.

Frauen verdienen bei gleicher Qualifikation weniger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Statistischen Landesamtes, das als GrĂĽnde fĂĽr die Einkommensungleichheit das unterschiedliche Berufswahlverfahren von Frauen sowie weniger Berufsjahre durch familienbedingte Auszeiten anfĂĽhrt.

Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes leben immer mehr Kinder in Deutschland mit nur einem Elternteil. Diese Kinder sind besonders armutsgefährdet und sind überproportional auf staatliche Transferleistungen angewiesen. Mit diesem Thema setzte sich die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen unlängst auseinander.

Leserbrief zu den geplanten Fahrplanstreichungen beim Bahnverkehr

LAGAYA bietet Wege aus der Sucht für Mädchen und Frauen

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