„Wir brauchen das deutliche Signal: Für Eugeniker und Rassentheoretiker ist kein Platz in der SPD“.

Veröffentlicht am 26.09.2010 in Landespolitik

Mit diesen Worten bezieht Juso-Landeschef Frederick Brütting Stellung zu der Debatte um Sarrazin's Thesen und wir dabei von den Jusos einstimmig unterstützt.

Sarrazins abstruse Theorien über Menschen verschiedener Religionszugehörigkeiten, die von Geburt an angeblich weniger intelligent seien, und seine bereits in der Vergangenheit vielfach geäußerten Provokationen, die sozial Benachteiligte diffamieren und stigmatisieren, sind aus Sicht der baden-württembergischen Jusos der Sozialdemokratie unwürdig. „Thilo Sarrazin tritt die Grundwerte der SPD und den Kampf der Sozialdemokratie für eine offene und tolerante Gesellschaft mit Füßen“, kritisiert Juso-Vorsitzender Brütting den ehemaligen Berliner Finanzsenator und
Bundesbankvorstand.

Unverständnis löst bei den Jusos die Kritik an der SPD aus, sie halte von der Parteilinie abweichende und provozierende Meinungen nicht aus. Frederick Brütting: „Sarrazin hat die rote Linie überschritten. Er schadet der SPD als Partei und sorgt für ein fatales öffentliches Bild; das wollen wir nicht akzeptieren!“

Gleichzeitig mahnen die Jusos an, die Debatte über die Erfolge und Misserfolge deutscher Integrationspolitik in den letzten Jahren und Jahrzehnten offen, vor allem aber ehrlich zu führen. „Die konservative Verweigerungshaltung führt genauso wie blinder Multikulti-Glauben in eine Sackgasse“, verdeutlicht Frederick Brütting. Die Bereitschaft von MigrantInnen, die deutsche Sprache zu lernen und Teil der Gesellschaft dieses Landes zu werden, muss ebenso selbstverständlich werden wie
das klare Signal, dass Deutschland Zuwanderer willkommen heißt und ihnen alle erdenkliche Hilfe und Perspektiven ermöglicht.

 

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