SPD -Stammtisch diskutiert Flüchtlingsproblematik

Veröffentlicht am 26.10.2015 in Veranstaltungen

Gut besucht war der Stammtisch des  SPD-Ortsvereins, der vergangene Woche im Trollinger in Althengstett stattfand. Das Thema der vielen Flüchtlinge und die damit verbundenen Fragen beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger. Viele wollen bei der Betreuung von Flüchtlingen mithelfen, so waren auch ehrenamtliche Mitglieder des Arbeitskreises Asyl gekommen und diskutierten mit den anwesenden SPD-Mitgliedern.

Eine zentrale Frage war, wie viele Flüchtlinge die Gemeinde Althengstett aufnehmen muss. Der Ottenbronner Ortsvorsteher Richard Dipper und Kreisrat Lothar Kante, beide auch Mitglieder des Althengstetter Gemeinderates gaben darüber Auskunft. Bisher seien in der Gemeinde 29 Asylbewerber untergebracht. Bis zum Ende des Jahres würden voraussichtlich etwa 70 Flüchtlinge dazu kommen und im kommenden Jahr noch mal ca.180 Personen. Für die Unterbringung seien verschiedene Maßnahmen geplant.

So soll im alten Ottenbronner Rathaus, in dem schon einige Personen leben, durch Umbaumaßnahmen mehr Platz geschaffen werden. Ebenso werde das „Schuberthaus“ in Neuhengstett hergerichtet.Für die Unterbringung der zu erwartenden Asylbewerber 2016 plane die Gemeinde auf dem Bahnhofsgelände sogenannte Systembauten zu errichten.

Richard Dipper merkte an, dass die Gemeinde ausschließlich sogenannte Anschlussunterkünfte bereit stelle, d.h. die Personen, die kommen seien bereits registriert und würden mit hoher Wahrscheinlichkeit als Asylanten anerkannt oder bekämen als Kriegsflüchtlinge eine Aufenthaltsstatus nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Die zunächst befürchtete große finanzielle Belastung des Gemeindehaushalts werde aufgrund der Neuregelung des Asylgesetzes und der darin festgelegten Übernahme von Kosten durch den Bund,  moderater ausfallen.

Eine noch größere Herausforderung sei die eigentliche Integration der Asylanten in die Gesellschaft, in den Arbeitsmarkt, in Kindergärten und Schulen, so Lothar Kante. Hierbei leisteten die Arbeitskreise Asyl einen unschätzbaren Beitrag, wofür er den anwesenden Mitgliedern großen Dank aussprach. Frank Hellwich, Mitglied im AK Asyl wies darauf hin, dass der Althengstetter Arbeitskreis dabei sei, eine Webseite zu seiner Arbeit  installieren. Neue ehrenamtliche Helfer seien natürlich herzlich willkommen und können sich dort über anstehende Termine  usw. informieren.

 

 

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