SPD Ortsverein Oberreichenbach-Neuweiler ehrt drei Mitglieder für über 40-jährige Mitgliedschaft

Veröffentlicht am 09.07.2013 in Wahlkreis

v.l. Dieter Städtler, Saskia Esken, Siegfried Wolf und Roland Helber

Zu einem seltenen Ereignis lud der Ortsverein Oberreichenbach-Neuweiler in das Restaurant La Caletta in Oberreichenbach ein. Die Ortsvereinsmitglieder Rolf-Dieter Städtler, Siegfried Wolf und Roland Helber sind seit mehr als 40 Jahren Mitglied der SPD. Im Rahmen eines Festaktes beschrieb der Vorsitzende Gert-Heinz Koslowski die Stationen, Aktivitäten und Leistungen der Jubilare.

Danach hob die SPD-Kreisvorsitzende und Kandidatin für die Wahl zum Deutschen Bundestag, Saskia Esken, die langjährige Treue und die Leistungen der Jubilare hervor, dankte im Namen der Partei, überreichte die vom Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel und vom Landesvorsitzenden Nils Schmid unterzeichneten Urkunden und zeichnete die drei Jubilaren mit der silbernen Ehrennadel der SPD aus.

Rolf Dieter Städtler (74), viele Jahre Gemeinderat in Oberreichenbach, war politisch aktiv in der Jugendorganisation der konkurrierenden Volkspartei, bevor in Willy Brandt und dessen Friedenspolitik 1970 zur SPD führte. Als Gründungsmitglied des Ortsvereins O berreichenbach-Neuweiler (1982) war er langjährig und mehrfach dessen Vorsitzender. „Der Ortsverein war mir immer sehr wichtig, dies hat sich bis heute nicht geändert“, so Rolf-Dieter Städtler, der inzwischen wieder in seinem Geburtsort Dannenberg in Niedersachsen lebt, trotzdem aber der Gemeinde Oberreichenbach, seinem Heimatort Würzbach und auch dem Ortsverein der SPD weiterhin treu bleibt. Dort im hohen Norden ist er auch weiterhin ehrenamtlich aktiv, als früherer stellv. Leiter des Calwer Straßenbauamts arbeitet er jetzt ehrenamtlich bei der Straßenwacht und als ehemaliges Mitglied des Calmbacher Schützenvereins ist er jetzt wieder ein mit dem Gilde-Orden Erster Klasse ausgezeichneter Aktiver der Dannenberger Schützengilde.

Für Siegfried Wolf war die Politik von Willy Brandt der Grund, sich Ende der 1960er für und in der SPD zu engagieren. Er war Gründungsmitglied des Ortsvereins Oberreichenbach-Neuweiler im Jahre 1982 und über viele Jahre stellvertretender Vorsitzender und „Kümmerer“ für den Bereich Neuweiler. Auf die Frage, warum Oberreichenbach und Neuweiler damals als Name und Bereich bei der Gründung gewählt wurden, meinte Siegfried Wolf: „Nur gemeinsam kann man hier etwas bewegen“. Siegfried Wolf, der am Tag der Jubiläumsveranstaltung seinen 75. Geburtstag feierte, blickt auf ein Arbeitsleben bei der Mineralbrunnen AG in Bad Teinach zurück und er war dort u.a. auch Betriebsrat.

Ebenfalls seinen 75. Geburtstag feierte am selben Tag auch Roland Helber. Bereits 1961, also viele Jahre vor seinen Parteieintritt 1968 war der frühere Bürgermeister von Sulz am Eck bereits für Willy und die SPD aktiv. „Niemand hat mir mehr geglaubt, dass ich nicht drin bin“, so Helber, „deshalb besorgte ich mir das Parteibuch am 21. April 1968 beim Ortsverein Wildberg.“ Nach der Gemeindereform endete die Tätigkeit als Sulzer Bürgermeister, Verwaltungsexperte Roland Helber wurde Dozent der Fritz-Erler- Akademie, später Geschäftsführer der Evangelischen Akademie Bad Boll. Seit vielen Jahren engagiert sich Helber auch bei der Offenen Kirche, u.a. auch als Geschäftsführer des AMOS-Preises, den dieses Jahr die Vikarin Carmen Häcker erhalten hat. Auch ist Roland Helber noch immer in vielen Parteiämtern auf Landes-, Kreis- und Ortsvereinsebene tätig, so  auch als Schatzmeister des Ortsverein, „von Anfang an übergangsweise“, wie er lächelnd betont.

 

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