Neue Konzepte für einen überhitzten Wohnungsmarkt – SPD lädt zu Wohnungsbau-Veranstaltung ein

Veröffentlicht am 31.03.2017 in Veranstaltungen

Nagold ist eine malerische Stadt mit charmanten Ortsteilen, ein attraktives Mittelzentrum, der Sitz erfolgreicher Unternehmen und – besonders seit den Umbaumaßnahmen der Innenstadt, die in der Landesgartenschau im Jahre 2012 gipfelten – ein Ort von hoher Lebensqualität. Viele Menschen zieht es regelmäßig nach Nagold, um dort in den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und Geschäften einzukaufen, um auszugehen und das reichhaltige Restaurant- und Kneipenangebot zu genießen aber auch, um dort ihren Lebensmittelpunkt und einen Wohnsitz zu finden. Dies jedoch gestaltet sich seit geraumer Zeit als sehr schwierig: Der Wohnungsmarkt in Nagold ist „überhitzt“, bezahlbare Mietwohnungen sind kaum zu finden und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Junge Familien mit mittleren Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser nur noch selten leisten. „Dadurch stellt sich für den bislang noch attraktiven Standort Nagold langfristig jedoch eine verheerende Weiche: Der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund und mittelfristig eine Überalterung der Gesellschaft sowie ein Sinken der Attraktivität“ wie der Vollmaringer Ortsvorsteher und SPD-Kreisrat Daniel Steinrode damit nicht nur für seinen Ortsteil, sondern für die Gesamtstadt prognostiziert. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm betonte, dass es an der Zeit sei diesem Trend entgegenzuwirken. Nun müsse der Entwicklung dringend Einhalt geboten werden.

Der SPD-Ortsverein sieht zwingenden Handlungsbedarf und lädt zu diesem Thema Dr. Hendrik Bednarz, Finanzbürgermeister der Stadt Rottenburg am Neckar, am 12. April um 19 Uhr ins Hotel Adler ein.

Bednarz wird den „Rottenburger Weg“ erläutern, durch den die benachbarte Bischofsstadt mithilfe ihres am 1.1.2017 gegründeten Eigenbetriebs „Wohnungsbau“ mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen möchte. Das Ziel der Rottenburger Stadtverwaltung ist so ambitioniert wie notwendig: in den kommenden 10 Jahren sollen 300 Wohnungen geschaffen werden. „Wir möchten ein handlungsfähiges Konzept für Nagold entwickeln und das Modell Rottenburg kann uns hier ein Vorbild und eine Hilfestellung für eigene Ideen sein“ unterstrich Stadtrat Steinrode „Dies ist ein Thema, dass den Nagoldern unter den Nägeln brennt.“
 

„Für junge Menschen ist Wohnraum in Nagold nicht erschwinglich“, meint Stadtrat Marco Ackermann, der mit vielen jungen Menschen im Gespräch ist. Stadtrat und Architekt Wolfgang Schleehauf ist, bedingt durch seine berufliche Tätigkeit, sehr nah am Wohnungsmarkt in Nagold dran. Schleehauf ist überzeugt, dass der Stadt bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum eine Schlüsselrolle zukomme. „Die Stadt muss aktiv werden!“ ist sich der Hochdorfer Architekt Wolfgng Schleehauf sicher.

Text: Daniela Steinrode, Pressesprecherin

 

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