Jahreshauptversammlung 2011

Veröffentlicht am 28.04.2011 in Ortsverein

Zur Jahreshauptversammlung waren die Mitglieder des Ortsvereins am vergangenen Samstag nach Neuhengstett in die Sportgaststätte geladen. Die Tagesordnung umfasste neben den Berichten der OV-Vorsitzenden Christa Templ und der Kassiererin Evelin Watta, die Wahl von fünf Kreisdelegierten und die Ausführungen der Gemeinderäte zu „Kommunalpolitischen Perspektiven“. Die Neuwahl des Vorstandes stand nicht an, da dieser bei der letztjährigen Versammlung auf zwei Jahre neu gewählt worden war.

Ortsvereinsvorsitzende Christa Templ begrüßte die Mitglieder und freute sich besonders, dass auch die Kreisvorsitzende Saskia Esken gekommen war.

Rückblick
Das wichtigste Ereignis im zurückliegenden Jahr, so Christa Templ in ihrem Rückblick, sei natürlich die Landtagswahl am 27. März 2011 gewesen. Der Auftakt dazu habe mit der Nominierungskonferenz am 10. Juli 2010 stattgefunden, bei der Dr. Rainer Prewo als Kandidat einstimmig gekürt und Saskia Esken zur Zweitkandidatin nominiert worden war.

Zusammen mit den Gemeinderäten Richard Dipper und Lothar Kante besuchte Rainer Prewo im Oktober den Gewerbepark Neuland in Ostelsheim. Inhaber und SPD-Mitglied Albrecht Fuhrmann hatte zur Einweihung des Wiederaufbaus bzw. der Erweiterung nach einem Brand geladen.

Rainer Prewo war als Referent auch Gast des Ortsvereins beim traditionellen politischen Adventnachmittag am 1. Adventssonntag. Ab Januar trat der Wahlkampf dann in seine heiße Phase. Auftakt war die Veranstaltung mit Spitzenkandidat Nils Schmid in Calw. Verschiedene Veranstaltungen mit Rainer Prewo und Saskia Esken zu den vielfältigsten Themen wurden unter anderem auch in Althengstett organisiert.

Christa Templ dankte allen, die mit einer Spende dazu beigetragen hatten, dass Werbeanzeigen zur Wahl Rainer Prewos im Simmozheimer und Althengstetter Gemeindeblatt geschaltet werden konnten. Da wegen des Umbaus in der Althengstetter Dorfmitte kein eigener sinnvoller Info-Stand möglich war, beteiligte sich der Ortsverein an einer großen Info-Aktion in Calw.

Besonders dankte Christa Templ Saskia Esken für ihren unermüdlichen Einsatz im Wahlkampf, der viele Veranstaltungen und Aktionen erst ermöglicht habe.

Das Ergebnis der Landtagswahl sei für die SPD zwiespältig. So sei es ein ganz großer Verlust, dass Rainer Prewo nicht mehr Abgeordneter sei, zumal die SPD ja jetzt Regierungspartei sei. Andererseits sei es ein phantastisches, das es möglich wurde, die CDU nach 58 Jahren als Regierungspartei abzulösen.

Kassenbericht
Anschließen gab Kassiererin Evelin Watta ihren Bericht ab. Danach bescheinigte Kassenrevisor Matias vom Brocke ein tadellose Kassenführung. Auf die Entlastung wurde verzichtet, da keine Neuwahl anstand.

Wahl der Kreisdelegierten
Zu Kreisdelegierten wurden gewählt:
Christa Templ, Lothar Kante, Petra und Richard Dipper und Karl-Ulrich Templ. Ersatzdelegierte sind Siggi Kante, Evelin Watta und Siegfried Kempf.

Bericht aus dem Simmozheimer Gemeinderat
Siegfried Kempf, der als SPDler über die Liste „Dorf und Umwelt“ in den Simmozheimer Gemeinderat gewählt ist, berichtete über die dortigen Kommunalthemen. Beschlossen worden sei im Gemeinderat keinen Neubau einer Sport- und Mehrzweckhalle zu machen( über die Diskussion hatte Siegfried Kempf auf der vergangenen Versammlung berichtet), sondern die vorhandene zu renovieren. Für diese Lösung habe sich auch die Liste „Dorf und Umwelt“ eingesetzt. Leider seien die Gebühren für die Kindergärten erhöht worden, berichtete Kempf weiter.

Kommunalpolitische Perspektiven für Althengstett
Lothar Kante führte aus, welche Themen und Probleme in der Gemeinde Althengstett anstehen und gelöst werden sollten. Besondere Sorge mache in Althengstett die Einwohnerentwicklung, die deutlich rückläufig sei. Man verliere vor allem junge Leute, die zur Berufsausbildung oder Studium weggingen und dann nicht wieder kämen. Deshalb müssten in Althengstett die entsprechenden Standortfaktoren ausgebaut und verbessert werden.

So sei für junge Familien das Angebot von Kindergärten, Schulen, Kleinkind- und Ganztagsbetreuung und die Gebühren dafür oft entscheidend für eine Ansiedelung oder nicht. Leider habe auch Althengstett die Kindergarten- und Kleinkindbetreuungsgebühren erhöht.
Aber auch die Verkehrsanbindung – Stichwort S-Bahn – sei ein wichtiges Kriterium, nicht nur für Einwohner, sondern auch für Unternehmen. Ebenfalls ein wichtiger Standortfaktor sei ein Breitbandanschluss. Da große Teile der Gemeinde damit nicht versorgt seien, wolle die Gemeinde jetzt in eigener Regie für die Verlegung eines Glasfaserkabels sorgen.
Eine weitere wichtige Baustelle im wahrsten Sinne des Wortes sei die Gestaltung der Dorfmitte. Außerdem müsse in naher Zukunft die Frage einer Schulmensa gelöst werden, um auch die Realschule auf Ganztagsbetrieb umzustellen.

Einig waren sich die Gemeinderäte darin, dass es sinnvoll sei, die interkommunale Zusammenarbeit auszubauen, z.B. Kläranlagen gemeinsam zu betreiben um Kosten zu sparen.

 

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