Die SPD im Kreis Calw

Veröffentlicht in Topartikel Kreisverband
am 18.03.2017

Der neue Kreisvorstand

Am Samstag den 18 März 2017, hat der SPD-Kreisverband Calw seinen Vorstand neu gewählt.

Veröffentlicht in Ortsverein
am 19.05.2017 von SPD Bad Herrenalb und Dobel

MdB Saskia Esken kommt nach Bad Herrenalb

Veröffentlicht in Veranstaltungen
am 11.05.2017 von Jusos Calw

Am Dienstag, den 16. Mai 2017 kommt der Bundessprecher der AfD, Jörg Meuthen, nach Nagold. Die AfD tritt die Werte unseres Grundgesetzes mit Füßen, erhebt populistische Parolen zum Maßstab ihrer Politik und will bedeutende soziale Errungenschaften zu Grabe tragen.

Wir sagen Nein zu Rassismus und Neoliberalismus. Wir sagen Ja zu einer offenen Gesellschaft und sozialer Gerechtigkeit!

Nagold muss eine weltoffene Stadt bleiben! Deshalb protestieren wir gegen die Politik der AfD und klären über sie auf. Ihr alle seid herzlich zur Teilnahme an unserer Gegenkundgebung eingeladen!

Beginn der Kundgebung ist am Dienstag den 16. Mai um 17:45 Uhr in der Emminger Straße in Nagold.

Link der Veranstaltung in facebook unter: https://m.facebook.com/jusoscalw

Veröffentlicht in Gemeinderatsfraktion
am 21.04.2017 von SPD Nagold: Willkommen bei Freunden

Nagold galt stets als „das Tor zu Schwarzwald“ – doch nicht erst seit der Landesgartenschau im Jahre 2012 hat sich die malerische Stadt am gleichnamigen Fluss einen weit eigenständigeren Namen gemacht. Die innerstädtischen Umbaumaßnahmen führten zu einem ganz eigenen Charme und zur Etablierung Nagolds als Mittelzentrum. Diesem Charme folgen täglich zahlreiche Menschen aus Nah und Fern, die in Nagold den abwechslungsreichen Einzelhandel und die Einkaufsmöglichkeiten nutzen, in den Genuss vielfältiger Gastronomieangebote kommen und sich dort wohl fühlen. Viele Menschen jedoch, die ihren Lebensmittelpunkt in die Innenstadt oder in einen der ebenfalls attraktiven Nagolder Ortsteile verlegen und dort einen Wohnsitz finden möchten, scheitern zunehmend an der prekären Wohnungsmarktsituation. Bezahlbare Mietwohnungen sind kaum und für Nichtnagolder ohne lokale Kenntnisse häufig gar nicht greifbar, und der verfügbare Wohnraum ist schnell vergriffen. Dieses Problem prangerte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm bereits 2012 an und bewies damit Weitsicht. SPD-Stadtrat Daniel Steinrode betonte, dass dies mittlerweile nicht mehr nur sozial Schwächere oder Menschen mit geringerem Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger oder Alleinerziehende betreffe: „Auch junge Familien und Alleinstehende mit mittleren Einkommen können sich Wohnungen oder gar Einfamilienhäuser, der typischen Wohnform in den Teilorten, nur noch selten leisten.“ Marco Ackermann, jüngster Stadtrat im Nagolder Gemeinderat, wies auf die oft prekäre Situation junger Menschen hin. Dem bislang noch attraktiven Standort Nagold droht damit langfristig ein ernstzunehmendes Problem: der Verlust junger Familien bedeutet Einwohnerschwund, ein Sinken der Mitgliederzahlen in den örtlichen Vereinen und deren Angeboten, in Schulen, Musikschule und vielem Mehr, ebenso wie ein damit insgesamt einhergehender Schwund des attraktiven weil vielfältigen Angebots in jedweder Hinsicht, das sich auf diesem hohen Niveau nicht mehr halten lassen wird. Somit sind in gewisser Hinsicht alle Nagolder direkt oder indirekt betroffen und nicht nur diejenigen, die sich auf Wohnungssuche befinden. Stadtrat Wolfgang Schleehauf, dem als Architekt und Bausachverständigen die Problematik auch beruflich täglich begegnet, hob hervor, dass das Problem der Wohnraumsituation in der Mitte der Gesellschaft angekommen und es an der Zeit ist, diesem Trend entgegenzuwirken: Die Stadt muss aktiv werden. Aus diesem Grund stellt die SPD-Gemeinderatsfraktion in Nagold den Antrag an die Stadtverwaltung, ein Konzept zu erarbeiten, wie mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Rottenburg am Neckar hat ähnliche Probleme und aus diesem Grund hierzu bereits ein Konzept erarbeitet: mit Hilfe des neu gegründeten Eigenbetriebs Wohnbau sollen in den kommenden zehn Jahren 300 Wohnungen geschaffen werden, die als Mietwohnungen in den Bestand der Stadt übernommen werden. Dieses Konzept wurde von Dr. Hendrik Bednarz, 2. Beigeordneter der Stadt Rottenburg, in Nagold erläutert. Die SPD-Fraktion fordert mit ihrem Antrag darüberhinaus die Stadt auf, zu prüfen inwieweit dieses beispielhafte Konzept in Nagold Anwendung finden kann. 

 

Veröffentlicht in Kommunalpolitik
am 14.04.2017 von SPD Nagold: Willkommen bei Freunden

Wohnungsbau als Chance in Nagold: Eine Veranstaltung mit Dr. Hendrik Bednarz

Nagold ist hoch attraktiv für Menschen. Die hohe Lebensqualität, die zahlreichen und vielfältigen kulturellen Angebote wie auch Einkaufsmöglichkeiten locken viele Menschen regelmäßig dorthin. Viele hegen auch den Wunsch, hier dauerhaft zu leben. In der Stadt Wohnraum zu finden, ist jedoch sehr schwierig, und diese Situation hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verschärft. Anhand dieser Problematik führte Kreis- und Stadtrat Daniel Steinrode in das Thema einer Veranstaltung ein, zu der der SPD-Ortsverein Nagold Dr. Hendrik Bednarz als Referent geladen hatte. Bednarz ist Bürgermeister in Rottenburg am Neckar und leitet dort das Finanzdezernat. Ähnlich wie Nagold sieht sich die benachbarte Bischofsstadt mit einer schwierigen Wohnsituation konfrontiert. Anders als in Nagold wurden dort jedoch bereits Maßnahmen ergriffen, um der Entwicklung entgegen zu wirken. Zum Januar 2017 hatte Rottenburg nach eingehender Analyse der gegebenen Situation und einer gründlichen Eruierung der Fakten zur Wohnraumsituation und des prognostizierten Bevölkerungswachstums in Rottenburg und seinen Stadtteilen einen Eigenbetrieb Wohnungsbau gegründet. Dies muss natürlich für jede Stadt individuell betrachtet und eine jeweils geeignete Strategie erstellt werden. Ziel ist, in den kommenden zehn Jahren 300 stadteigene Wohneinheiten zu schaffen und zu vermarkten. Steinrode lobte die Doppelstrategie, erschwingliches Bauland für junge Familien insbesondere auf den Ortsteilen aber auch innerstädtische Wohneinheiten zu schaffen. „300 Wohnungen in zehn Jahren sind ein Wort!“ so Steinrode. Dabei ist es nicht das Ziel, Gewinn zu machen, sondern schlicht eine verträgliche Wohnsituation in Rottenburg zu kreieren, betonte Bednarz. Die ersten Maßnahmen sind bereits im Gange. Der Gemeinderat und seine Ausschüsse bleiben in die Entwicklung eingebunden und der Wohnungsbaubetrieb bleibt somit in der Hand der Stadt. Wirtschaftliche Überlegungen prägten die Vorplanungen ebenfalls in vielerlei Hinsicht. Der Rottenburger Bürgermeister betonte, dass die aktuelle Situation nicht mehr nur sozial Schwächere betreffe, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist: „die Problematik betrifft aktuell die Mittelschicht“. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken unterstrich, dass viele Menschen mittlerweile 50% ihres Einkommens für Miete ausgeben müssten. Dieser Markt sorge dafür, dass sich die Gesellschaft nicht entwickeln könne und die Schere zwischen Normal- bzw. Geringverdienern und Besserverdienern auch durch solche Faktoren immer weiter auseinander gehe, so Esken. Lothar Kante, der sich als Kreisrat ebenfalls intensiv mit dem Thema beschäftigt, gab einen Überblick über die Situation im Kreis und kritisierte das unzureichende Agieren der Kreisbaugenossenschaft. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Andreas Röhm hatte das Thema bereits vor einigen Jahren frühzeitig erkannt und angemahnt, und wies eindrücklich auf die prekäre Sachlage hin. Die Dringlichkeit des Themas wurde unterstrichen von der großen Anzahl an interessierten Gästen und der Tatsache, dass am Abend zuvor eine Veranstaltung zum gleichen Thema mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) stattgefunden hatte. Dekan Ralf Albrecht von der evangelischen Kirche betonte, dass der Markt durchaus sozialer Steuerung und die Gesamtlage eines gemeinschaftlichen Denkens bedürfe. Albrecht regte auch neue Wege der Kommunikation an, bei denen digitale Konzepte eine wichtige Rolle spielen könnten. Anwesende Architekten berichteten von ihrer Arbeit und den zahlreichen Problemen, mit denen sie konfrontiert sind. Manche Bauträger aber auch strenge gesetzliche Auflagen machten eine günstige Finanzierung von Projekten oft nicht möglich.

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